Manchmal

(Produktion/Arrangement: Wooden Skyline; Lyrics und Komposition: Dessi Thomas)

Du bist in Deinem Leben gefangen, wie ein Spatz in seiner Stadt. Findest keinen Ausweg und ißt Dich an den Krümeln satt.

Manchmal sitzt Du umher und schaust Dir die Blätter an. Manchmal scheint die Sonne auf Dich, und manchmal scheint sie einfach nicht.

Du drückst Deine Tränen aus in einem Papiertaschentuch. Ein Fremder sitzt neben Dir, er lacht und sagt: „Ach, komm, mach noch einen Versuch.“

„Ach Fremder, leicht ist’s zu reden, wenn man den anderen gar nicht kennt. Du siehst nicht den seidenen Faden, an dem meine letzte Hoffnung hängt.

Wieviele Freunde und Leben habe ich verloren, verbraucht im Delirium. Wieviele Freunde und Leben habe ich verloren, ach – war ich dumm.

Ach Fremder, lass mich und stör‘ mich nicht mehr. Ich brauch‘ Deine Liebe nicht und auch nicht Dein Geld.

Alles was war, das hab‘ ich verloren. Es gibt nichts mehr, was mich hier noch hält.“

Der Fremde schaut Dich an, erstaunt über Dich. Er lächelt und sagt: „Ja, siehst Du denn nicht: ich bin Dein Licht.“